I can see clearly now,

the rain has gone.

Kurz zur Lage der Nation: Wir haben 36 Stunden Dauerregen hinter uns. Ein Regenband welches das südliche Schweden durchzogen hat, haben wir voll mitgenommen. Die lokalen News berichten. Heute (Donnerstag) Vormittag ist es wieder trocken und wir haben direkt zwei Touren unternommen. Eine kurze Runde am Camping und eine im Nationalpark Tiveden.

Kurzer Rückblick auf die letzten vier Tage: Am Montag haben wir Tour Ostsee 1 unternommen. Das Gebiet eignet sich ausgezeichnet für die Ornitologie. Uns kamen einige Vogelkundler mit 700mm und mehr Objekiven entgegen. Auch wir haben einige Vögel gesehen: Amseln, ein Specht, Seemöwen und Bachstelzen. Einen Kuckuck haben wir immerhin gehört.

„Pulle Pulle Pulle“, sagt der Schwede, wenn er die Hühner locken will.

Theo und die Chickeria

Die Tour zwei an der Ostsee führt uns in das Naturreservat von „Femöre“. So unterschiedlich kann die Ostsee aussehen.

Auf Femöre wurde im kalten Krieg eine Verteidigungsanlage gegen die Soviets aufgebaut. Drei Kanonenrohre, eine Radarstation und eine Laserstation sind über die Landzunge verteilt.

Am Dienstagabend setzte der oben erwähnte Dauerregen ein. Wir packen unsere Sachen und fahren Mittwoch in aller Früh im trockenen Auto durch den Regen zu unserem nächsten Ziel.

Auf dem Camping Tiveden buchen wir für zwei Nächte eine Stuga (mit Heizung). Mittwoch regnet es den ganzen Tag durch, wir halten die Füsse still.

Am Donnerstagmorgen wird es trockener, wir starten die erste Tour.

Die Wanderung am heutigen Nachmittag geht zum Tiveden Nationalpark. Wir nehmen den Nordwestlichen Eingang und laufen die weiß gepunktete Tour.

Ab Morgen kommt die Sonne wieder raus und wir schlagen unser Zelt auf und ziehen von der Stuga auf die Wiese.

PS: Der heutige Eintrag ist ein wenig galerie-lastig. Die Fotos werden automatisch zurechtgeschnitten, damit sie in die Galerie passen. Hinter jedem Bild liegt ein Link zum Original-Foto, um die Aufnahme in voller Größe zu sehen anzuschauen.