Von Uvita fängt unsere Heimreise an. Damit die Fahrt von Uvita nach San Jose nicht so lange ist, machen wir nochmal eine Nacht halt in San Mateo. Beim ersten Mal hat es uns dort so gut gefallen, dass wir wieder ins Buen Camino Hotel gefahren sind. Von San Mateo brauchen wir so auch nur noch circa eine Stunde zum Flughafen. Auf dem Weg nach San Mateo sind wir an der Crocodile Bridge vorbeigekommen. Eine gewöhnliche Brücke an der Landstraße. Eigentlich. Aber man kann mit relativer Sicherheit von dort aus Krokodile im Fluß beobachten.


Der letzte Abend bringt uns im noch ein paar Papas Fritas und Nachos mit Guacamole.

Am nächsten Morgen werden alle Sachen flugbereit gemacht und dann geht es schon wieder gen Heimat. Mit der Lufthansa. San Jose -> Frankfurt. Und von dort mit Onkel Martin nach Lüttringhausen Downtown.

Und zack, sind wir wieder im kühlen Deutschland, wo die Äpfel im Garten auf uns warten.

Das war unsere Reise nach Costa Rica. Danke an alle, die unseren Reiseblog verfolgt haben.
Zum Schluss noch einige Sachen, die ihr wissen solltet, falls euch Costa Rica interessiert.
- Es ist warm. Nachts nicht unter 20 Grad, tagsüber konstant um die 30 Grad. Ich hatte zwei Pullover und eine Jacke mit, die wir nicht ausgepackt haben. Allgemein hätten wir von unseren zwei großen Koffern einen zu Hause lassen können. Regenhosen für die Kinder braucht man beispielsweise auch nicht.
- Pools in den Hostels/Hotels sind extrem wichtig. Erstens zur Abkühlung sowie Kinderbespaßung und zweitens um die letzten Sandkörner nach den Strandbesuchen loszuwerden.
- Es gibt keine Bäckereien. Brot ist allgemein sehr schwierig. Dafür gibt es Reis und Bohnen und frisches Obst. Ananas, Papaya, Wassermelone, Bananen frisch vom Feld. Morgens, Mittags, Abends.
- Es gibt auch viel Monokulturen. Auf dem Weg nach Tortugero sind wir an kilometerlangen Bananenplantagen vorbei gefahren, im Landesinneren Ananas-Plantagen und an der Pazifik-Küste riesige Felder mit Palmen für die Palmöl-Produktion.
- Wir waren einige Male glücklich über unseren Allrad-Antrieb. Einige Straßen (Schotter-Pisten) sind gerade in den Berg gehauen mit 10 bis 15 Grad Steigung.
- SIM-Karte mit Prepaid-Guthaben haben wir nicht gebraucht. Jedes Hotel, Hostel, Cafe, Soda, etc. hat Free-WiFi. Hinterher weiß man immer mehr. Für die Navigation haben wir die Karte von Costa Rica vorher auf die Smartphones runtergeladen.
- Costa-Rica ist teuer. Die Preise sind vergleichbar mit Deutschland. Bezahlen kann man fast überall mit der Kreditkarte. Die Nationalparks kosten in der Regel Eintritt. Manuel Antonio war mit 16$ unangebracht teuer. Die anderen Parks lagen bei 6-12 Dollar.
- Objektive mit 250mm (oder mehr) Brennweite sind ihr Geld wert. Falls man Spaß an der Fotographie hat.