Tag 4 beginnt früh um 4:45 Uhr. Joni ist wach und will die Welt erkunden. Passend, dass der El Arenal an diesem Morgen fast wolkenfrei ist.

Nach dem Frühstück starten wir mit einer geführten Tour durch die Kakaoplantage von Don Olivo. Unser Guide, Daniel, startet erstmal allgemein mit den verschiedenen Früchten, die sonst noch bei Don Olivo im Garten wachsen. Wir probieren Ananas, Banane, Sternfrucht, grüne Orange, Papaya, Mamones und die Kakaofrucht. Die Affen haben Recht: Das schmeckt! Danach gehts ans Eingemachte.

Wenn die Kakaoschote gelb bis leicht orange ist, ist sie erntereif.

Nach der Ernte werden die Kakaobohnen vier Tage fermentiert, danach 16 Tage getrocknet und geröstet.

Und anschließend können die Bohnen verarbeitet werden. Hier rollt unser Guide aus den fertigen Kakaobohnen ein fettiges Muß. Theo schaut sich alles genau an und knabbert an seinem Zuckerrohr. Wir probieren den puren Kakao. Sehr bitter. Anna findet’s lecker.

Abschließend bekommen wir ein Tasting mit heißem Kakao, Kaffee und selbst hergestellter Schokolade. Zucker, Milch und Vanilleöl durften wir nach Gusto selbst dazuzumixen. Ein Traum.

PS: für alle, die schon immer Mal wissen wollten, wie eine Vanillefrucht am Baum aussieht, bitteschön:

Tag 5 in La Fortuna führt uns in den Mistico Hängebrücken-Park. Auf dem Weg dorthin laufen uns folgende Kameraden über den Weg.

Wer es noch nicht erkannt hat, hier nochmal in groß. Eine Familie der Weißrüssel-Nasenbären.

Vor dem Start des Trails ist ein kleiner Garten angelegt. Wir sind nicht die einzigen Besucher in diesem Garten.

Wir haben auf unserer Reise hier und da schonmal einen Kolibri gesehen, aber waren immer zu langsam mit der Kamera. Die kleinen Kerlchen sind verdammt fix unterwegs.

Dann geht es los auf den Rundweg. Theo hat seinen Spaß.

Der Blick von einer Hängebrücke auf eine Hängebrücke.

Unterwegs laufen wir unter einem Kapokbaum. Ein Riese des Urwalds, der alle anderen Bäume überragt.


Und es legt sich ein blauer Morpho vor uns danieder. So schön haben wir ihn bisher noch nicht gesehen.

Tag 6 bringt uns außer einer ausgiebigen Pool-Session einen Ausflug in den Souvenierladen, wo es allerlei Tinnef, Kram, Gedöns, Ramsch, Plunder und Klimbim gibt. Wir sind trotzdem 45$ ärmer. Und Joni war mal wieder früh wach.
